Die Unterstützung der Selbstregulation bei Jugendlichen

Die Unterstützung der Selbstregulation bei Jugendlichen ist entscheidend, da sie in dieser Phase ihres Lebens lernen, ihre Emotionen, ihr Verhalten und ihre Aufmerksamkeit zu kontrollieren. Dies ist ein wichtiger Schritt in ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung.  Hier sind einige Ansätze und Strategien, um Jugendliche bei der Entwicklung ihrer Selbstregulation zu unterstützen: 1. Bewusstsein schaffen: Jugendlichen helfen, sich ihrer Gefühle und Impulse bewusst zu werden. Dies kann durch Gespräche, Tagebücher oder Achtsamkeitsübungen erreicht werden. Das Ziel ist es, ihnen zu ermöglichen, ihre Emotionen zu erkennen, zu benennen und zu verstehen. 2. Achtsamkeitstraining: Achtsamkeitsübungen können Jugendlichen helfen, sich auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren und Stress abzubauen. Dies kann die Fähigkeit zur Selbstregulation verbessern, indem es ihnen hilft, impulsives Verhalten zu reduzieren. 3. Emotionsregulation: Jugendliche sollten lernen, wie sie mit ihren Emotionen umgehen können. Dies beinhaltet das Erkennen von Triggern und die Anwendung von Strategien wie tiefem Atmen, Visualisierung oder positivem Selbstgespräch, um mit starken Emotionen umzugehen. 4. Ziele setzen: Jugendlichen helfen, realistische Ziele zu setzen und Strategien zu entwickeln, um diese Ziele zu erreichen. Dies kann ihnen helfen, ihre Aufmerksamkeit und Energie auf konstruktive Aktivitäten zu lenken. 5. Selbstkontrolle entwickeln: Jugendlichen beibringen, wie sie Impulskontrolle üben können. Dies kann durch Rollenspiele, Spiele oder Situationen erreicht werden, in denen sie lernen, Verlangen und Impulse zu widerstehen. 6. Konfliktlösung und Kommunikation: Jugendliche sollten Fähigkeiten zur Konfliktlösung und effektiven Kommunikation entwickeln. Dies hilft ihnen, soziale Beziehungen aufzubauen und Konflikte auf eine gesunde Weise zu bewältigen. 7. Unterstützung durch Erwachsene: Jugendliche sollten wissen, dass sie auf die Unterstützung und Anleitung von Erwachsenen zählen können. Erwachsene können ein Vorbild für Selbstregulation sein und Jugendliche in schwierigen Situationen beraten. 8. Routinen und Struktur: Jugendlichen helfen, Struktur in ihrem Leben zu entwickeln. Eine klare Routine kann ihnen dabei helfen, ihre Zeit und Energie effektiver zu organisieren. 9. Selbstreflexion: Jugendliche dazu ermutigen, regelmäßig über ihre Handlungen und Entscheidungen nachzudenken. Dadurch können sie erkennen, was funktioniert und was nicht, und ihre Selbstregulationsstrategien anpassen. 10. Positives Feedback geben: Jugendliche ermutigen und loben, wenn sie Selbstregulation zeigen und positive Verhaltensweisen an den Tag legen. Dies stärkt ihr Selbstwertgefühl und ihre Motivation, weiterhin an ihrer Selbstregulation zu arbeiten. Es ist wichtig zu beachten, dass die Unterstützung der Selbstregulation bei Jugendlichen Geduld erfordert, da dies ein Entwicklungsprozess ist. Jugendliche können Rückschläge erleben, und es ist wichtig, sie in solchen Momenten zu ermutigen und zu unterstützen. Kommentar Antworten abbrechen Du bist angemeldet als tamara. Dein Profil bearbeiten. Abmelden? Erforderliche Felder sind mit * markiert Message*

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Stress und die mentale Gesundheit

Das körperliche Stressempfinden ist ganz natürlich und an sich wichtig für den Menschen. Die Stressreaktion vom Körper lässt uns besondere Anforderungen oder gefährliche Situationen erfolgreich meistern. In der heutigen Zeit werden Stressoren immer mehr und der Mensch gerät aus dem inneren Gleichgewicht und bringt sich in akute oder chronische Spannungszustände.Die Stressoren, an denen wir am häufigsten leiden sind, Leistungsdruck, Termin- und Zeitdruck verschiedene Belastungen, wie Privat- und Berufsleben, wie auch die wachsenden Anforderungen am Arbeitsplatz. Auch jetzt merken wir vermehrt, durch die Anforderungen der Pandemie und die steigenden Einschränkungen, dass der Stresspegel steigt und wir wenig Möglichkeiten haben uns durch diverse Aktivitäten einen Ausgleich zu schaffen.  Auch die ständige Erreichbarkeit durch die elektronischen Medien, wird immer mehr. Selten nehmen wir uns die Zeit um einmal auszuspannen oder zur Ruhe zu kommen. Auch Kinder merken, wenn Eltern überstrapaziert sind und es ist die Wahrscheinlichkeit hoch, das sie darunter leiden. Wir vergessen oft, das wir nur eine begrenzte Menge an Kraft haben, daher ist es umso wichtiger sich zwischen durch einen Ausgleich zu schaffen.  Je länger ein Anspannungszustand andauert, desto länger benötigen wir eine Regenerationszeit um wieder in unsere Mitte zu finden. Wir verschieben es gerne auf das Wochenende oder den Urlaub und übersehen dabei, dass das nicht dem körperlichen Anforderungen entspricht. Wir gehen bewusst bis an unsere Grenzen oder darüber hinaus. Früher oder später führt dieses Verhalten in einen Erschöpfungszustand oder auch Burnout. Ebenso können  Depressionen entstehen durch immer wiederkehrende Belastungen entstehen.   Deshalb ist es umso wichtiger im Alltag regelmäßig, sich kurze Erholungsphasen zu erlauben um sich etwas gutes zu tun. Was tun, damit es besser wird? Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten Entspannungstechniken anzuwenden und eine breite Palette von Methoden. Yoga oder Autogenes Training sind nur einige wenige. Das erlernen von Entspannungstechniken ist eine Möglichkeit um stressige Situationen besser zu meistern. Der Körper und die Psyche erholen sich schneller und sie können in einer gesunden Work- Life- Balance leben. Auch Kinder können Entspannungstechniken erlernen, und für sich nutzen. Kinder lernen durch Nachahmung und erlernen so ihre eigene Fürsorge. Daher ist es umso notwendiger, dass die Erwachsenen gut für sich sorgen können um bei ihren Kindern ein Bewusstsein dafür zu schaffen. Was tun, wenn es nicht besser wird? Wenn es trotz aller Bemühungen nicht besser wird und sie nicht aus ihrer Spirale herauskommen, dann ist es ratsam sich Hilfe und Unterstützung zu holen. Kommentar Antworten abbrechen Du bist angemeldet als tamara. Dein Profil bearbeiten. Abmelden? Erforderliche Felder sind mit * markiert Message*

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